Ausgangselement ist das Segment einer großen gedachten Kreisform. Die leicht geschwungenen Teile sind zu seriellen Objekten komponiert,es entstehen Dreier-, Vierer-, Fünfer- bis hin zu Achter-gruppen. Gleiches wird mit Gleichem vervielfältigt. Die spezielle Montage eines klassischen, schlichten Elementes verleiht jeder Form gleichzeitig stabilen Halt und geschwungene Leichtigkeit.
Zusätzlich lassen sich mehrere "Multiplis" -Formen beliebig kombinier-en, sodass sich neue serielle Strukturen entwickeln. Abgestimmt auf jeweilige individuelle Ansprüche entsteht so eine veränderbare, Räume bildende Wirkung.
Hergestellt werden die "Kleinskulpturen " mit ihrer Höhe ab ca 21 cm,
aus weißem Steinzeug und Porzellan; die Massen sind von sich aus hell, mitunter verändern beigemischte Pigmente und Sande ihre Farbigkeit. Die Objekte werden bei 1250° gebrannt, innen trans-parent glasiert , und die Oberfläche außen geschliffen.
Diese Technik ergibt eine widerstandsfähige , sich dennoch samtig
anfühlende Oberfläche .
"Multiplis" verfügt über eine klare ,ästhetische Unabhängigkeit von allen anderen Materialien und Stilen und ist folglich in jeder beliebig-en Umgebung platzierbar.

Ernst Koch
Autor und Architekturpublizist , Wien

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MULTIPLIS
Serien 1995 entwickelt
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